Peer-to-Peer-Zahlungen, kurz P2P-Zahlungen, ermöglichen es Privatpersonen, Geld digital auszutauschen – also einen gewünschten Betrag direkt an eine andere Person zu senden oder von dieser zu empfangen. Der Geldtransfer erfolgt dabei über eine spezielle P2P-Zahlungsplattform, die als App oder webbasiert genutzt werden kann. Peer-to-Peer-Zahlungen zeichnen sich vor allem durch ihre Einfachheit aus und eignen sich besonders für den Einsatz im Familien- oder Freundeskreis. Mehr zu Funktionsweise, Vorteilen und Anwendungsbeispielen lesen Sie hier.
Inhaltsverzeichnis
2. Wie funktionieren Peer-to-Peer-Zahlungen?
3. Welche Vorteile bieten P2P-Zahlungen?
4. Sicherheit bei Peer-to-Peer-Zahlungen
5. Fazit: Wann ist eine P2P-Zahlung sinnvoll?
Eine P2P-Zahlung ist eine Zahlung zwischen zwei Personen. P2P steht dabei für Peer to Peer – und bedeutet so viel wie: von einem gleichberechtigten Teilnehmer zum anderen. Hierbei wird Geld direkt von einer Person an eine andere übertragen, also ohne aktive Zwischenschritte wie eine Banküberweisung oder Bargeldabhebung. Stattdessen läuft der Zahlungsverkehr digital über eine P2P-Plattform, beispielsweise mithilfe der E-Mail-Adresse oder Handynummer.
Peer-to-Peer-Plattformen gehören zu den mobilen Zahlungssystemen und ermöglichen gemeinsam mit Mobile Payment, Online-Banking und Co. eine vollständige Digitalisierung von Zahlungsdiensten und persönlichen Finanzen. P2P-Zahlungen stellen dabei oft den ersten Schritt dar: Sie lassen sich besonders schnell und einfach realisieren und betreffen in der Regel private Geldtransfers ohne großes Risiko – zum Beispiel innerhalb der eigenen Familie.
Mithilfe von P2P-Zahlungen können Familien unter anderem:
Peer-to-Peer-Zahlungen werden über digitale Zahlungsdienste abgewickelt, die auf direkte Geldtransfers spezialisiert sind. Als Nutzer wählen Sie dafür zunächst eine P2P-Zahlungsplattform aus, richten dort ein Benutzerkonto mit Anbindung an Ihr Bankkonto ein und können dann flexibel und schnell Geld senden und empfangen.
Um P2P-Zahlungen senden und empfangen zu können, müssen Sie sich zunächst ein Profil einrichten:
Einmal registriert, können Sie jederzeit per P2P-Zahlung Geld an Familie, Freunde und Bekannte senden. Voraussetzung dafür ist, dass beide Personen, die an der Transaktion beteiligt sind, dasselbe Zahlungssystem nutzen – also beim selben P2P-Anbieter registriert sind.
Der Geldtransfer an sich geht ganz einfach:
Alles Weitere – wie die technische Abwicklung mit dem Finanzinstitut – erledigt der Zahlungsanbieter im Hintergrund.

Peer-to-Peer-Plattformen vereinfachen private Zahlungsprozesse und erleichtern so Ihren Alltag. Wir haben die wichtigsten Vorteile für Sie zusammengefasst:
Die Sicherheit spielt bei P2P-Zahlungen eine wichtige Rolle. Die konkreten Schutzmaßnahmen und damit auch der Sicherheitsgrad unterscheiden sich je nach Zahlungsanbieter.
Zu den gängigen Sicherheitsmaßnahmen gehören zum Beispiel mehrstufige Authentifizierungsverfahren, regelmäßige Software-Updates und verschlüsselte Datenübertragungen.
Achten Sie bei der Wahl der Plattform auf die Sicherheitsvorkehrungen und prüfen Sie die Informationen zum Datenschutz. Darüber hinaus können Sie allgemeine IT-Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, indem Sie zum Beispiel:
Gut zu wissen: Während PayPal der wohl bekannteste Anbieter für Peer-to-Peer-Zahlungen ist, gibt es mit Wero auch eine europäische Alternative.
P2P-Zahlungen sind eine unkomplizierte, zeitgemäße Möglichkeit, um Geld schnell und flexibel an Familie und Freunde zu übertragen – egal, ob kleine oder große Beträge, spontane oder wiederkehrende Zahlungen. Durch ihre einfache Bedienung und die schnelle Abwicklung erweisen sich P2P-Apps als sehr alltagstauglich und helfen gemeinsam mit Mobile Payment, Online-Banking, Mobile Wallets und anderen digitalen Lösungen, das gesamte persönliche Payment-Ökosystem Schritt für Schritt ins digitale Umfeld zu übertragen.
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