Gespeicherte Passwörter anzeigen: alle Geräte & Browser

Gespeicherte Passwörter anzeigen: So finden Sie Ihre Zugangsdaten auf allen Geräten

Service 8. September 2026

Ob im Browser, auf dem Smartphone oder am Computer: Viele Passwörter lassen sich heute direkt auf dem jeweiligen Gerät speichern. Das erspart die erneute Eingabe von Zugangsdaten und erleichtert die Anmeldung bei Websites und Apps. Hier erfahren Sie, wie Sie sich gespeicherte Passwörter anzeigen lassen können – in Chrome, Firefox, Edge und Safari sowie in Windows, macOS, Android und auf dem iPhone. Außerdem zeigen wir, wie Sie Passwörter in Ihrem Google-Konto verwalten und worauf Sie bei der sicheren Passwortverwaltung achten sollten.


Inhaltsverzeichnis

1. Gespeicherte Passwörter in Chrome, Firefox, Edge und Safari anzeigen

2. Android: gespeicherte Passwörter anzeigen und verwalten

3. iPhone: gespeicherte Passwörter in den Einstellungen anzeigen

4. Google-Konto: Passwörter verwalten und anzeigen

5. Warum lassen sich manche Passwörter nicht anzeigen?

5. Sicherheitstipps für gespeicherte Passwörter

5. FAQ – häufige Fragen zu gespeicherten Passwörtern


Gespeicherte Passwörter in Chrome, Firefox, Edge und Safari anzeigen

Die meisten Browser verfügen über einen integrierten Passwortmanager, der Benutzernamen und Passwörter verschlüsselt speichert. Um gespeicherte Zugangsdaten anzuzeigen, müssen Sie sich in der Regel zunächst mit Ihrem Gerätepasswort, Ihrer PIN, Ihrem Fingerabdruck oder einer anderen Authentifizierungsmethode anmelden.

Gespeicherte Passwörter in Chrome anzeigen

Chrome speichert Passwörter im Google Passwortmanager. Sind Sie mit Ihrem Google-Konto angemeldet und die Synchronisierung ist aktiviert, stehen Ihre gespeicherten Zugangsdaten auch auf anderen Geräten zur Verfügung.

So zeigen Sie gespeicherte Passwörter in Chrome an:

  1. Öffnen Sie Chrome.
  2. Klicken Sie oben rechts auf das Profilbild oder das Menü mit den drei Punkten.
  3. Wählen Sie Passwortmanager aus.
  4. Öffnen Sie den gewünschten Eintrag.
  5. Klicken oder tippen Sie auf das Augensymbol, um das Passwort anzuzeigen.
  6. Bestätigen Sie Ihre Identität mit Ihrem Gerätepasswort oder einer biometrischen Anmeldung.

Gespeicherte Passwörter in Firefox anzeigen

Firefox speichert Zugangsdaten in seiner integrierten Passwortverwaltung.

So finden Sie Ihre gespeicherten Kennwörter:

  1. Öffnen Sie Firefox.
  2. Klicken Sie auf das Menü mit den drei Strichen.
  3. Wählen Sie Passwörter aus.
  4. Klicken Sie auf den gewünschten Eintrag.
  5. Wählen Sie Passwort anzeigen.
  6. Bestätigen Sie Ihre Identität, falls Firefox Sie dazu auffordert.

Gespeicherte Passwörter in Edge anzeigen

Microsoft Edge nutzt ebenfalls einen integrierten Passwortmanager.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie Edge.
  2. Klicken Sie auf Ihr Profil.
  3. Öffnen Sie EinstellungenProfileKennwörter.
  4. Wählen Sie den gewünschten Eintrag aus.
  5. Klicken Sie auf das Augensymbol.
  6. Authentifizieren Sie sich mit Ihrer Windows-Anmeldung.

Gespeicherte Passwörter in Safari anzeigen

Auf Apple-Geräten werden Passwörter zentral über die Passwortverwaltung von iOS oder macOS verwaltet.

So rufen Sie gespeicherte Passwörter in Safari auf:

  1. Öffnen Sie die Einstellungen (iPhone oder iPad) beziehungsweise die Systemeinstellungen (Mac).
  2. Wählen Sie Passwörter.
  3. Bestätigen Sie Ihre Identität mit Face ID, Touch ID oder Ihrem Gerätepasswort.
  4. Tippen oder klicken Sie auf den gewünschten Eintrag, um Benutzername und Passwort anzuzeigen.

Tipp: Nutzen Sie mehrere Browser, werden Passwörter in der Regel separat gespeichert. Nur wenn Sie einen gemeinsamen Passwortmanager oder die Synchronisierung über Ihr Konto verwenden, stehen Ihre Zugangsdaten browserübergreifend zur Verfügung.

Android: gespeicherte Passwörter anzeigen und verwalten

Auf Android-Geräten werden Zugangsdaten in den meisten Fällen im Google Passwortmanager gespeichert. Dort können Sie gespeicherte Passwörter anzeigen, bearbeiten oder löschen. Hinweis: Die genaue Bezeichnung einzelner Menüpunkte kann je nach Android-Version und Gerätehersteller leicht variieren. Die grundlegenden Funktionen des Google Passwortmanagers bleiben jedoch weitgehend identisch.

So können Sie auf Android gespeicherte Passwörter anzeigen:

  1. Öffnen Sie die Einstellungen Ihres Smartphones.
  2. Tippen Sie auf Google.
  3. Wählen Sie Passwortmanager aus.
  4. Suchen Sie den gewünschten Eintrag oder nutzen Sie die Suchfunktion.
  5. Tippen Sie auf den Eintrag.
  6. Bestätigen Sie Ihre Identität mit Ihrer PIN, Ihrem Fingerabdruck oder der Gesichtserkennung.
  7. Tippen Sie auf das Augensymbol, um das gespeicherte Passwort anzuzeigen.

Alternativ können Sie den Google Passwortmanager auch direkt in Chrome öffnen. Sind Sie mit demselben Google-Konto angemeldet und die Synchronisierung ist aktiviert, stehen Ihnen die gespeicherten Zugangsdaten auf allen verbundenen Geräten zur Verfügung.

Neben der Anzeige können Sie im Passwortmanager auch:

  • gespeicherte Passwörter bearbeiten,
  • nicht mehr benötigte Einträge löschen,
  • neue Zugangsdaten hinzufügen,
  • prüfen, ob Passwörter als unsicher oder mehrfach verwendet erkannt wurden.

iPhone: gespeicherte Passwörter in den Einstellungen anzeigen

Auf dem iPhone werden Passwörter zentral in der integrierten Passwortverwaltung von Apple gespeichert. Dort finden Sie die Anmeldedaten für Websites und Apps, die Sie zuvor auf Ihrem Gerät oder über Ihren iCloud-Account gesichert haben. Sind iCloud-Schlüsselbund und die Synchronisierung aktiviert, stehen die gespeicherten Passwörter auch auf Ihrem Mac oder iPad zur Verfügung.

So können Sie gespeicherte Passwörter auf dem iPhone anzeigen:

  1. Öffnen Sie die Einstellungen.
  2. Tippen Sie auf Apps und anschließend auf Passwörter. (Je nach iOS-Version finden Sie den Punkt auch direkt als Passwörter in den Einstellungen.)
  3. Authentifizieren Sie sich mit Face ID, Touch ID oder Ihrem Gerätecode.
  4. Wählen Sie den gewünschten Eintrag aus.
  5. Das gespeicherte Passwort sowie der Benutzername werden nun angezeigt.

Über die Passwortverwaltung können Sie außerdem:

  • gespeicherte Zugangsdaten bearbeiten,
  • Passwörter löschen,
  • neue Einträge hinzufügen,
  • Sicherheitshinweise zu schwachen oder mehrfach verwendeten Passwörtern einsehen,
  • Passkeys verwalten, sofern Sie diese bereits verwenden.

Hinweis: Wenn ein gesuchter Eintrag nicht angezeigt wird, prüfen Sie, ob Sie mit der richtigen Apple-ID angemeldet sind und der iCloud-Schlüsselbund aktiviert ist. Ohne Synchronisierung stehen nur die Passwörter zur Verfügung, die Sie lokal auf dem Gerät gespeichert haben.

Google-Konto: Passwörter verwalten und anzeigen

Wenn Sie den Google Passwortmanager nutzen, können Sie Ihre gespeicherten Zugangsdaten nicht nur in Chrome, sondern auch direkt über Ihr Google-Konto verwalten. So haben Sie Zugriff auf alle synchronisierten Passwörter – unabhängig davon, ob Sie ein Android-Smartphone, einen Windows-PC oder einen Mac verwenden.

So können Sie Passwörter im Google-Konto verwalten:

  1. Öffnen Sie die Kontoverwaltung Ihres Google-Kontos.
  2. Wechseln Sie zum Bereich Sicherheit.
  3. Scrollen Sie zum Abschnitt Google Passwortmanager.
  4. Öffnen Sie den gewünschten Eintrag.
  5. Bestätigen Sie Ihre Identität, falls Sie dazu aufgefordert werden.
  6. Anschließend können Sie das gespeicherte Passwort anzeigen, bearbeiten oder löschen.

Alternativ gelangen Sie auch direkt über den Google Passwortmanager zu Ihren gespeicherten Zugangsdaten, sofern Sie mit Ihrem Google-Konto angemeldet sind.

Im Google Passwortmanager können Sie außerdem:

  • neue Zugangsdaten speichern,
  • Benutzernamen und Passwörter bearbeiten,
  • nicht mehr benötigte Einträge löschen,
  • Sicherheitsprüfungen für gespeicherte Passwörter durchführen,
  • Passkeys verwalten und für unterstützte Dienste verwenden.

Die Synchronisierung sorgt dafür, dass Änderungen automatisch auf allen Geräten übernommen werden, auf denen Sie mit demselben Google-Konto angemeldet sind. Das erleichtert die Passwortverwaltung und stellt sicher, dass Sie stets auf den aktuellen Datenbestand zugreifen.

Warum lassen sich manche Passwörter nicht anzeigen?

Nicht jedes gespeicherte Passwort können Sie jederzeit einsehen. Browser, Betriebssysteme und Passwortmanager schützen sensible Zugangsdaten durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen. Bevor ein Passwort angezeigt wird, müssen Sie deshalb in der Regel Ihre Identität bestätigen.

Häufige Gründe dafür, dass sich ein Passwort nicht anzeigen lässt, sind:

  • Sie sind nicht mit dem richtigen Benutzerkonto angemeldet.
  • Die Synchronisierung zwischen Ihren Geräten ist deaktiviert.
  • Das Passwort wurde nicht gespeichert oder bereits gelöscht.
  • Der Eintrag wurde in einem anderen Browser oder Passwortmanager gespeichert.
  • Das Gerät verlangt zunächst eine Authentifizierung per PIN, Fingerabdruck, Face ID oder Gerätepasswort.
  • Das Passwort wurde durch einen Administrator oder eine Unternehmensrichtlinie geschützt.

Lässt sich ein Passwort trotz korrekter Anmeldung nicht finden, lohnt sich ein Blick in einen anderen Browser oder in den verwendeten Passwortmanager. Viele Nutzer speichern ihre Zugangsdaten an unterschiedlichen Stellen, ohne es zu bemerken.

Falls Sie das Passwort weder auf Ihrem Gerät noch im verwendeten Konto finden, bleibt häufig nur die Möglichkeit, es über die Funktion „Passwort vergessen“ beim jeweiligen Dienst zurückzusetzen. Aus Sicherheitsgründen können Browser oder Passwortmanager verlorene oder nicht gespeicherte Passwörter nicht wiederherstellen.

Hinweis: Ausgeblendete Passwörter dienen dem Schutz Ihrer persönlichen Daten. Die zusätzliche Authentifizierung verhindert, dass andere Personen gespeicherte Zugangsdaten einsehen können, wenn sie Zugriff auf Ihr Gerät erhalten.

Sicherheitstipps für gespeicherte Passwörter

Gespeicherte Passwörter erleichtern den Alltag, sollten aber immer durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen geschützt werden. So verringern Sie das Risiko, dass Unbefugte auf Ihre Zugangsdaten zugreifen können.

  • Verwenden Sie für jedes Konto ein eigenes Passwort. So bleibt ein Sicherheitsvorfall auf einen einzelnen Dienst beschränkt und betrifft nicht mehrere Konten gleichzeitig.
  • Nutzen Sie lange und sichere Passwörter. Empfehlenswert sind Kombinationen aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Noch einfacher ist die Verwendung eines Passwortmanagers, der starke Kennwörter automatisch erstellt und speichert.
  • Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Dadurch wird neben dem Passwort ein weiterer Nachweis verlangt, beispielsweise ein Einmalcode oder eine Bestätigung über eine App.
  • Schützen Sie Ihr Gerät. Sperren Sie Smartphone, Tablet oder Computer mit einer PIN, einem sicheren Gerätepasswort, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. So können gespeicherte Passwörter nicht ohne Authentifizierung angezeigt werden.
  • Prüfen Sie gespeicherte Passwörter regelmäßig. Viele Passwortmanager erkennen schwache, mehrfach verwendete oder bereits durch Datenlecks bekannt gewordene Passwörter und weisen darauf hin, dass diese geändert werden sollten.
  • Nutzen Sie Passkeys, wenn sie angeboten werden. Passkeys ersetzen bei unterstützten Diensten das klassische Passwort. Die Anmeldung erfolgt stattdessen über das Gerät und eine biometrische Authentifizierung oder den Gerätecode. Dadurch sinkt das Risiko von Phishing-Angriffen.

FAQ – häufige Fragen zu gespeicherten Passwörtern

Die Windows-Anmeldeinformationsverwaltung speichert Zugangsdaten für Netzwerke, verbundene Anwendungen und bestimmte Websites. So öffnen Sie die Verwaltung:

  1. Klicken Sie in das Suchfeld der Windows-Taskleiste.
  2. Geben Sie Anmeldeinformationsverwaltung ein.
  3. Öffnen Sie den gleichnamigen Eintrag aus der Systemsteuerung.
  4. Wählen Sie Webanmeldeinformationen oder Windows-Anmeldeinformationen.
  5. Öffnen Sie den gewünschten Eintrag über den Pfeil neben dem Namen.

Dort können Sie Angaben zum Benutzerkonto einsehen und den Eintrag bei Bedarf bearbeiten oder löschen. Allerdings zeigt Windows nicht bei allen Anmeldeinformationen das eigentliche Passwort im Klartext an. Viele System-, Netzwerk- und App-Zugangsdaten werden lediglich verwaltet, ohne dass sich das hinterlegte Kennwort auslesen lässt.

Passwörter, die in Microsoft Edge gespeichert wurden, finden Sie normalerweise nicht in diesem Bereich, sondern im Microsoft Password Manager innerhalb von Edge. Dazu öffnen Sie in Edge die Einstellungen und wechseln zu Profile → Kennwörter beziehungsweise zum Bereich für Passwörter und Autofill.

Auf vielen Geräten können Sie WLAN-Passwörter anzeigen, sofern das Netzwerk bereits gespeichert wurde und Sie sich auf dem Gerät authentifizieren können.

Auf dem iPhone oder iPad:

  1. Öffnen Sie Einstellungen → WLAN.
  2. Tippen Sie neben dem verbundenen Netzwerk auf das Informationssymbol.
  3. Tippen Sie auf das Feld Passwort.
  4. Bestätigen Sie den Zugriff mit Face ID, Touch ID oder dem Gerätecode.

In neueren iOS-Versionen finden Sie bereits verwendete WLAN-Netzwerke außerdem in der App Passwörter unter WLAN. Dort können Sie das Kennwort als Klartext anzeigen, kopieren oder teilen.

Auf einem Mac:

  1. Öffnen Sie die App Passwörter.
  2. Wählen Sie in der Seitenleiste WLAN.
  3. Öffnen Sie das gewünschte Netzwerk.
  4. Authentifizieren Sie sich mit Touch ID oder Ihrem Mac-Passwort.
  5. Klicken Sie auf das Passwortfeld, um das Kennwort anzuzeigen oder zu kopieren.

Unter Windows und Android hängt der genaue Weg von der Betriebssystemversion und dem Gerät ab. Bei einem aktuell verbundenen Netzwerk finden Sie die Freigabe- oder Kennwortfunktion meist in den WLAN- beziehungsweise Netzwerkeinstellungen. Bei Firmen-, Schul- oder öffentlichen Netzwerken kann die Anzeige gesperrt sein.

Browser und Passwortmanager schützen gespeicherte Zugangsdaten durch eine zusätzliche Geräteauthentifizierung. Dadurch reicht es nicht aus, lediglich Zugriff auf den entsperrten Browser oder das Benutzerkonto zu haben.

Je nach Gerät erfolgt die Bestätigung über:

  • Fingerabdruck beziehungsweise Touch ID,
  • Gesichtserkennung beziehungsweise Face ID,
  • Windows Hello,
  • Geräte-PIN,
  • Gerätepasswort,
  • Passwort des Benutzerkontos.

Diese Abfrage soll verhindern, dass andere Personen gespeicherte Passwörter über das Augensymbol anzeigen oder kopieren. Auch Passkeys verwenden die sichere Entsperrmethode des jeweiligen Geräts, zum Beispiel Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder PIN.

Scheitert die Authentifizierung, sollten Sie prüfen, ob Sie das richtige Benutzerkonto verwenden und ob die biometrische Anmeldung auf dem Gerät eingerichtet ist. Häufig können Sie alternativ die PIN oder das Gerätepasswort eingeben.

Gespeicherte Passwörter sind grundsätzlich besser geschützt als offen notierte oder mehrfach verwendete Kennwörter. Browser und Passwortmanager speichern die Zugangsdaten zentral und können sichere Passwörter automatisch eintragen. Die Sicherheit hängt jedoch davon ab, wie gut das Gerät und das zugehörige Konto abgesichert sind.

Achten Sie insbesondere auf folgende Punkte:

  • Schützen Sie das Gerät mit einer PIN oder einem sicheren Passwort.
  • Aktivieren Sie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung, sofern verfügbar.
  • Verwenden Sie für Ihr Google-, Apple-, Microsoft- oder Mozilla-Konto die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  • Nutzen Sie für jeden Dienst ein eigenes Passwort.
  • Beachten Sie Warnungen zu schwachen, mehrfach verwendeten oder möglicherweise kompromittierten Passwörtern.
  • Sperren Sie das Gerät, wenn Sie es unbeaufsichtigt lassen.
  • Exportieren Sie Passwörter nur, wenn es erforderlich ist.

Besondere Vorsicht gilt bei exportierten Passwortdateien. Chrome und Firefox können Zugangsdaten beispielsweise als Datei exportieren. Solche Dateien sind meist nicht wie ein Passwortmanager geschützt und können von Personen geöffnet werden, die Zugriff darauf erhalten. Google empfiehlt deshalb, die CSV-Datei nach dem Import oder der Übertragung wieder vom Gerät zu löschen.

Öffnen Sie zunächst den Passwortmanager, in dem der Eintrag gespeichert wurde. Wählen Sie im Manager die betreffende Website oder App aus. Nach der Authentifizierung können Sie meist den Benutzernamen oder das Passwort ändern oder den gesamten Eintrag löschen.

Typische Funktionen sind:

  • Bearbeiten: Benutzername, Passwort oder Website-Adresse ändern
  • Löschen: Zugangsdaten vollständig aus dem Passwortmanager entfernen
  • Kopieren: Benutzername oder Passwort in die Zwischenablage übernehmen
  • Prüfen: Sicherheitswarnungen zu einem Passwort anzeigen
  • Passkey verwalten: vorhandene Passkeys prüfen oder entfernen

Bei aktivierter Synchronisierung werden Änderungen häufig auch auf andere Geräte übertragen, auf denen dasselbe Konto verwendet wird. In Chrome können im Google-Konto gespeicherte Passwörter beispielsweise geräteübergreifend genutzt werden.

Bevor Sie einen Eintrag löschen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie das Passwort noch kennen oder die Wiederherstellungsoptionen des betreffenden Kontos eingerichtet sind. Das Löschen im Passwortmanager ändert nicht automatisch das Passwort beim jeweiligen Anbieter. Es entfernt nur die gespeicherte Kopie vom Gerät oder aus dem synchronisierten Konto.

Für den Wechsel auf ein neues Gerät gibt es zwei Möglichkeiten: die Synchronisierung über ein Benutzerkonto oder den manuellen Export.

Über die Synchronisierung

Melden Sie sich auf dem neuen Gerät mit demselben Google-, Apple-, Microsoft- oder Mozilla-Konto an und aktivieren Sie die Synchronisierung. Danach werden die gespeicherten Zugangsdaten im zugehörigen Browser oder Passwortmanager bereitgestellt. Chrome kann im Google-Konto gespeicherte Passwörter auf mehreren Geräten verwenden. Firefox bietet für die Übertragung unter anderem Firefox Sync an.

Über eine Exportdatei

In Chrome öffnen Sie den Google Passwortmanager und wechseln zu den Einstellungen. Dort finden Sie die Funktion Passwörter exportieren beziehungsweise Datei herunterladen. Google unterstützt außerdem den Import von Passwörtern im CSV-Format. Die Datei muss unter anderem Spalten für Website, Benutzername und Passwort enthalten.

Auch Firefox erlaubt den Export gespeicherter Benutzernamen und Passwörter in eine Datei.

Wichtig: Eine CSV-Datei enthält die Passwörter lesbar. Speichern Sie sie daher nicht dauerhaft in einem ungeschützten Downloadordner, in einer frei zugänglichen Cloud oder auf einem gemeinsam verwendeten Gerät. Löschen Sie die Datei nach dem erfolgreichen Import und anschließend auch aus dem Papierkorb.

Prüfen Sie zunächst, ob Sie auf beiden Geräten mit demselben Konto angemeldet sind. Ein privates und ein berufliches Google- oder Microsoft-Konto führen beispielsweise getrennte Passwortbestände.

Gehen Sie anschließend diese Punkte durch:

  1. Öffnen Sie die Kontoeinstellungen des Browsers oder Passwortmanagers.
  2. Kontrollieren Sie, ob die Synchronisierung aktiviert ist.
  3. Prüfen Sie, ob Passwörter, Kennwörter oder Autofill-Daten in die Synchronisierung einbezogen werden.
  4. Stellen Sie sicher, dass beide Geräte mit dem Internet verbunden sind.
  5. Aktualisieren Sie den Browser beziehungsweise das Betriebssystem.
  6. Starten Sie den Browser oder das Gerät neu.
  7. Kontrollieren Sie, ob der gesuchte Eintrag nur lokal auf einem anderen Gerät gespeichert wurde.
  8. Prüfen Sie, ob Sie unterschiedliche Browserprofile verwenden.

Bei Chrome können Passwörter entweder im Google-Konto oder nur lokal auf dem Gerät gespeichert sein. Nur im Konto gespeicherte Zugangsdaten stehen nach der Anmeldung auf weiteren Geräten zur Verfügung.

Bei Firefox werden Passwörter im jeweiligen Profil gespeichert. Für die geräteübergreifende Übertragung muss Firefox Sync eingerichtet sein oder das Profil beziehungsweise eine Sicherungsdatei auf das neue Gerät übertragen werden.

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