DIE BAUPHASE IN DER ÜBERSICHT

Derzeit enden die modernen Glasfaser-Leitungen in vielen Teilen Deutschlands am Verteilerkasten – und damit auch der Traum vom Highspeed-Internet. Das ändert sich jetzt: Immer mehr Haushalte setzen sich dafür ein, dass der Anschluss an die Gigabit-Gesellschaft gelingt. Deutsche Glasfaser teilt dieses Engagement und verlegt die gewünschten Lichtgeschwindigkeitsleitungen. Dazu ist es gerade während der Planungsphase wichtig, behördliche Prozesse zu unterstützen.

Derzeit enden die modernen Glasfaser-Leitungen in vielen Teilen Deutschlands am Verteilerkasten – und damit auch der Traum vom Highspeed-Internet. Das ändert sich jetzt: Immer mehr Haushalte setzen sich dafür ein, dass der Anschluss an die Gigabit-Gesellschaft gelingt. Deutsche Glasfaser teilt dieses Engagement und verlegt die gewünschten Lichtgeschwindigkeitsleitungen. Dazu ist es gerade während der Planungsphase wichtig, behördliche Prozesse zu unterstützen.

NACHFRAGEBÜNDELUNG –
WAS KOSTET DER GLASFASER-AUSBAU?

Die Nachfragebündelung ist für Sie und Ihre Gemeinde der Auftakt, den Ort und seine Haushalte zukunftssicher zu machen. Wenn jetzt alle zusammenhalten und sich ausreichend Interessenten finden, kann Deutsche Glasfaser damit beginnen, die Leitungen zu planen und zu verlegen. Sobald sich 33 Prozent der Haushalte für einen Vertrag bei Deutsche Glasfaser entschieden haben, steht der Zukunftsfähigkeit ihrer Heimatregion nichts mehr im Wege.

Die Entscheidung für einen Vertrag ist dabei nicht nur ein Dienst an Ihrer Gemeinde, sondern hat auch für Sie persönlich ganz konkrete Vorteile: Die Verlegung Ihres FTTH-Anschlusses ist für Sie kostenlos und der bevorstehende Anbieterwechsel gestaltet sich völlig unkompliziert. Ihr alter Vertrag wird für Sie gekündigt, es entstehen keine doppelten Kosten und vor allem keine Unterbrechungen des Internetzugangs.

Der Vertrag tritt selbstverständlich nur in Kraft, wenn alle an einem Strang ziehen und der Glasfaser-Ausbau möglich wird – Sie gehen hier also keinerlei Risiko ein. Bei knappen Ergebnissen geht die Nachfragebündelung in die Verlängerung. So bekommt jeder noch einmal die Chance, sich seiner Entscheidung bewusst zu werden und beim Knacken der 33-Prozent-Hürde mitzuwirken.

Planungsphase –
Wie lange dauert der Ausbau?

Nach erfolgreicher Nachfragebündelung beginnt Deutsche Glasfaser die Vertragseingänge zu überprüfen. Anschließend werden Sie darüber informiert, ob alle Voraussetzungen erfüllt wurden und Ihre Kommune an das Netz der Zukunft angeschlossen wird.

Damit beginnt die Planungsphase – ein Projektabschnitt, mit dem Deutsche Glasfaser als Marktführer für FTTH-Anschlüsse bestens vertraut ist. Dank einer Vielzahl erfolgreich abgeschlossener Ausbau-Projekte, ist man bereits auf alle Eventualitäten vorbereitet und hält mögliche Lösungen parat. Gemeinsam mit einem erfahrenen Baupartner, wird so ein konkreter und individueller Plan erarbeitet, wie die Glasfaser-Leitungen vor Ort besonders effizient verlegt werden können.

Mit der Beantragung der geplanten Bauverfahren liegt der Ball bei den örtlichen Behörden. Sie müssen die einzelnen Schritte genehmigen, was bürokratische Verfahren bedeutet – und die kosten nicht selten Zeit. Für die Genehmigung von Grabungs- und Verlegearbeiten ist vorrangig das Bauamt verantwortlich. Breitbandausbau und Telekommunikation werden zudem von einem breiten Rechtsrahmen umfasst und berühren diverse Gesetze, was Rechtsabteilungen auf den Plan ruft.

Auch weitere Organe, wie das Kreisstraßenbauamt oder das Katasteramt, können je nach Verwaltungsaufbau der Gebietskörperschaft involviert sein. Trotz präzise ausgearbeiteter Pläne kann sich das Projekt daher noch einmal etwas verzögern – abhängig von der Dauer der bürokratischen Verfahren.

Darum ergreift Deutsche Glasfaser auch hier die Initiative und bringt mit langjähriger Expertise Licht ins Dunkel des Paragrafendschungels. So wird sichergestellt, dass das Projekt nicht ins Stocken gerät. Denn im Zuge der zahlreichen, erfolgreich umgesetzten Projekte konnte man bereits viel Erfahrung mit der gründlichen Vorgehensweise deutscher Behörden sammeln, kennt die Probleme des Prozesses und steht hier jederzeit beratend zur Seite.

So wird der Bau in der Planungsphase nicht unnötig verschleppt und die Arbeiten in Ihrer Gemeinde können zeitnah beginnen. Die gute Nachricht für Sie: Bis dahin brauchen Sie nichts weiter zu tun, als sich auf den Auftakt zu freuen.

BAUPHASE – WIE FUNKTIONIERT DER GLASFASER-AUSBAU?

BAUINFOABEND UND SERVICEPUNKT

Nachdem in Ihrer Gemeinde der Point of Presence (PoP) errichtet wurde, kann der Ausbau des örtlichen Glasfaser-Netzes beginnen. Damit Sie über alle Details Bescheid wissen, findet ein Bau-Infoabend statt. Zu diesem erhalten Sie eine gesonderte Einladung, werden umfassend zu den kommenden Baumaßnahmen informiert und können alle Unklarheiten rund um das Baugeschehen klären.

Zusätzlich eröffnet in Ihrem Ort in der Regel ein Baubüro, in dem Sie weitere Fragen stellen können, die sich im Laufe der Bauphase ergeben. Ein Flyer informiert Sie über den Standort und die Öffnungszeiten. Dort haben Sie auch die Möglichkeit, sich bezüglich Ihres Vertrages und verfügbaren Zusatz-Optionen erkundigen.

HAUSBEGEHUNG

Für die Hausbegehung vereinbart der Baupartner von Deutsche Glasfaser mit Ihnen einen individuellen Termin. Zu diesem kommt ein geschulter und zertifizierter Hausbegeher des Baupartners zu Ihnen nach Hause, um gemeinsam mit Ihnen den Leitungsweg zu planen. Zusammen legen Sie die Positionen des Hausübergabepunktes (HÜP), des Glasfaser-Teilnehmeranschlusses (GF-TA) und des Glafaser-Modems (NT) fest. Da diese drei Punkte innerhalb des Hauses mit Glasfaser-Leitungen verbunden werden, erklärt er auch, wie die Leitungswege vorbereitet werden müssen. Möchten Sie die Leitungswege professionell anlegen lassen, können Sie direkt bei der Hausbegehung das „Servicepaket Leitungsweg“ buchen – dann übernimmt der Baupartner auch die Vorbereitungsarbeiten bei Ihnen zu Hause.

BAUSTART

Parallel zu den Hausbegehungen beginnen die ersten Arbeiten in den Straßen. Deutsche Glasfaser schafft in Ihrem Ort eine komplett neue digitale Infrastruktur und informiert Sie über den Baubeginn. Die entsprechenden Baumaßnahmen beginnen am PoP und arbeiten sich von dort aus in die einzelnen Straßen und zu den Haushalten vor.

Bei diesen Arbeiten kommen moderne Verfahren zum Einsatz, welche eine besonders effiziente Vorgehensweise ermöglichen: Eingriffe in die Infrastruktur werden gering gehalten, die Straßen nur minimalinvasiv geöffnet und so bald wie möglich wieder verschlossen. Je nach Gegebenheiten, wird mit den passenden Verfahren lediglich ein kleiner Graben in Ihrer Straße gezogen, von wo aus Ihr Haus direkt angeschlossen wird.

Pflugverfahren werden für den zügigen Ausbau der Backbone-Strecke eingesetzt und öffnen zum Verlegen der Glasfaser-Leitung nur eine schmale Furche, in welche die Highspeed-Kabel versenkt werden. Das Spülbohrverfahren kommt sogar ganz ohne Gräben aus: Hier werden horizontale Bohrungen unter der Erdoberfläche durchgeführt, die Kabel sind schnell eingezogen und Straßenzüge bleiben intakt.

Eine besonders fortschrittliches Verlegeverfahren stellt zudem das sogenannte Fräsen dar. Statt einen Schacht auszuheben, wird lediglich ein schmaler Schlitz in die die Straßendecke gefräst. Darin werden die Glasfaser-Kabel versenkt und die Oberfläche kann rasch wieder verschlossen werden. Dank dieser Vorgehensweise sind die Baustellen kleiner und die Bauzeiten kürzer. Das Verfahren sichert den Erhalt der genutzten Straßen und auch die Kabel sind trotz der geringen Tiefe gut vor Beschädigungen geschützt – das Netz ist zuverlässig und ausfallsicher.

Den Wert dieser Verfahrensweise hat auch die Bundesregierung erkannt und die behördlichen Anforderungen für die Genehmigung der Verlegetechnik mit dem DigiNetz-Gesetz deutlich vereinfach. So wird das „Turbo-Internet für Deutschland“, wie es das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bezeichnet, schnellstmöglich Realität. Die Unannehmlichkeiten fallen für Sie als Anwohner so gering wie möglich aus und Sie können schon bald die neue Leitung genießen.

Der Baupartner von Deutsche Glasfaser informiert Sie darüber, wann es auch in Ihrer Straße losgeht. Ihr Auto sollten Sie während des angegebenen Zeitraumes übrigens außerhalb des Baustellenbereiches parken, sodass Sie flexibel bleiben.

GLASFASER-ANSCHLUSS: IHR GRUNDSTÜCK BLEIBT UNVERSEHRT

Die Verlegung der Glasfaser zu Ihrem Haus erfolgt von der Straße bis zu Ihrer Hauswand meist komplett unterirdisch – Garten und Einfahrt bleiben nahezu unberührt. Um das zu ermöglichen, wird im Großteil der Fälle eine sogenannte Erdrakete eingesetzt, die sich unter Ihrem Grundstück bis zu einem kleinen Aushub an der Hauswand durchgräbt. Ist das Glasfaser-Kabel bis dort-hin verlegt, werden sowohl Aushub als auch Gehweg provisorisch verschlossen, denn die Hauseinführung erfolgt erst am Tag der Aktivierung. Sind alle Arbeiten im Bauabschnitt beendet, wird die Straße wieder professionell geschlossen.

AKTIVIERUNG

Sind die Bauarbeiten abgeschlossen, kommt ein Monteur unseres Baupartners zu einem vereinbarten Termin zu Ihnen nach Hause, um Ihren FTTH-Anschluss zu aktivieren. Dazu bohrt er ein nur 16 mm kleines Kopfloch in die Hauswand, durch welches er das Glasfaser-Kabel ins Hausinnere führt. Anschließend wird das Loch wasserdicht versiegelt. An das eingeführte Kabel schließt er den HÜP und von dort aus GF-TA und das Glasfaser-Modem (NT) an. Wo die Geräte geplant sind, entnimmt er dem Protokoll der Hausbegehung, die im Vorhinein mit Ihnen durchgeführt wurde.

Damit die Glasfaser-Kabel bei der Aktivierung unbeschädigt verlegt werden können, müssen die Leitungswege bis zu diesem Tag von Ihnen vorbereitet werden. Alternativ können Sie bei der Hausbegehung das „Servicepaket Leitungsweg“ beim Baupartner buchen, dann übernimmt dieser die Vorbereitungsarbeiten für Sie. Hat der Monteur alle Geräte verbunden, prüft er direkt vor Ort Ihre Leitung und schaltet den von Ihnen gewählten Tarif frei. Nun steht dem Surfen in Lichtgeschwindigkeit nichts mehr im Wege. Willkommen in der Gigabit-Gesellschaft!