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Illustration eines Smart-Home-Systems mit WLAN-Router im Haus und einer Person, die das Setup mit Daumen hoch präsentiert.

Starkes Internet vom Keller bis unters Dach? So geht's!

Mit einem FTTH-Anschluss (Fiber-to-the-Home) wird Ihr Haus an das Glasfaser-Netz angeschlossen. Der sogenannte HÜP (Hausübergabepunkt) (1) wird dabei in den meisten Fällen im Keller installiert. Wird hier auch der Router platziert, bleibt Ihr WLAN-Empfang ebenfalls buchstäblich im Keller.

Glasfaser-Geschwindigkeit bis in jede Ecke

Wenn Sie überall im Haus von optimalem Glasfaser-Internet profitieren wollen, sollte der Router an einer zentralen Stelle des Hauses platziert werden. Tipps dazu finden Sie hier.

Damit am Tag der Aktivierung alles einwandfrei klappt und Sie hinterher die optimale Internetleistung erleben, benötigen Sie eine geeignete Inhouse-Verkabelung (2). Alles was Sie dazu wissen müssen, finden Sie auf dieser Seite.

Illustration eines WLAN-Netzwerks: Person am Laptop oben, Person auf Sofa unten und ein Router, alle mit WLAN-Symbolen verbunden.

Verschiedene Möglichkeiten für die Inhouse-Verkabelung

Stilisierte Illustration einer Person mit Bart im blauen Shirt, die Daumen hoch zeigt, neben einem grünen Häkchen-Symbol.
Vorhandene Netzwerkverkabelung nutzen.

Falls in Ihrem Haus eine Netzwerkverkabelung vorhanden ist, können Sie diese für Ihr Glasfaser-Internet verwenden. Den NT können Sie mit der Netzwerkverkabelung verbinden und den Router an eine der verfügbaren Netzwerkdosen am optimalen Standort anschließen. Der Router verteilt anschließend das Internet-Signal über die Netzwerkverkabelung und/oder optionale WLAN-Schnittstellen im Haus. In diesem Fall ist keine zusätzliche oder neue Inhouse-Verkabelung erforderlich.

Stilisierte Illustration eines Mannes mit Bart in blauem Oberteil, der eine Bohrmaschine hält, auf grauem rundem Hintergrund.
Inhouse-Verkabelung vorbereiten.

Falls in Ihrem Haus keine bestehende Netzwerkverkabelung vorhanden ist, muss die Inhouse-Verkabelung im Vorfeld vorbereitet werden. Dies ist notwendig, um die Verbindung vom HÜP zum idealen Routerstandort herzustellen und so ein einwandfreies Glasfaser-Erlebnis zu ermöglichen.

Wenn Sie den Leitungsweg nicht selbst herstellen möchten, können Sie bei der Hausbegehung das "Servicepaket Leitungsweg" buchen, sofern es von unserem Baupartner angeboten wird. Alternativ informieren Sie sich bei einem unserer Fachhändler vor Ort oder einem Handwerker Ihrer Wahl und lassen sich ein individuelles Angebot erstellen.

Sie wollen Ihre Inhouse-Verkabelung eigenständig vorbereiten?

Ist in Ihrem Haus noch keine geeignete Inhouse-Verkabelung vorhanden, muss diese vor der Installation des Glasfaser-Anschlusses hergestellt werden. Unser Baupartner bespricht mit Ihnen zusammen, wo HÜP, GF-TA und NT installiert werden sollen und wie die Inhouse-Verkabelung innerhalb Ihres Hauses verlaufen sollte. Im Hausbegehungsprotokoll wird alles Besprochene festgehalten.

Mit einer sorgfältigen Planung und der Einhaltung der technischen Anforderungen schaffen Sie die Voraussetzungen für eine reibungslose Installation Ihres Glasfaser-Anschlusses.

Leitungswege als Illustration

1. Planung

Wählen Sie - am besten noch vor der Hausbegehung - den Routerstandort für optimalen WLAN-Empfang. Planen Sie gemeinsam mit dem Baupartner bei der Hausbegehung den Standort von HÜP, GF-TA und NT sowie den Verlauf der Inhouse-Verkabelung - möglichst direkt und ohne Biegungen. Für die Inhouse-Verkabelung stehen in Einfamilienhäusern bis zu 20 m, und in Mehrfamilienhäusern bis zu 30 m Glasfaser-Kabel zur Verfügung.

2. Material

Verwenden Sie PVC- oder Stangenrohre mit glatten Innenseiten sowie einem Innendurchmesser von mindestens 10 mm. Vermeiden Sie Rohrbögen und sorgen Sie für minimale Biegeradien von höchstens 60 mm. Am Tag der Aktivierung darf sich kein weiteres Kabel im Rohr befinden.

3. Sicherheit

Beachten Sie lokale Vorschriften und Brandschutzbestimmungen. Verwenden Sie nur geeignete Materialien, die für die Innenverkabelung zugelassen sind.

4. Durchbrüche

Falls durch Wände oder Decken gebohrt werden muss, achten Sie darauf, andere Leitungen wie Fußbodenheizung oder Rohre nicht zu beschädigen und die Statik des Hauses nicht zu gefährden. Der Innendurchmesser der Bohrungen muss mind. 10 mm betragen, damit das Kabel später genügend Platz hat.

5. Kabelschutz

Schaffen Sie die Grundlagen, um das Glasfaser-Kabel vor mechanischen Belastungen und Knicken zu schützen. Das Kabel sollte nicht unter Kraftanwendung durch einen engen Schacht oder um eine Ecke gezogen werden müssen - sonst kann es beim Verlegen beschädigt werden.

6. Montage

Für die Montage der Leitungswege eignen sich Metall-Lochstreifen oder Rohrschellen. Die Schellen sollten in regelmäßigen Abständen von rund 60-80 cm fixiert werden. Mit Rohrabdeckleisten können Sie die Leitungswege im Wohnbereich später gut kaschieren.

Wissenswertes zur Glasfaser-Hausverkabelung

Schematische Darstellung eines Heimnetzwerks mit Router im Obergeschoss und HÜP (Hausübergabepunkt) im Untergeschoss, verbunden durch Kabel.

Inhouse-Verkabelung

Die Inhouse-Verkabelung bezeichnet den Leitungsweg, der das Glasfaser-Kabel vom HÜP (Hausübergabepunkt) durch das Gebäude bis zum Routerstandort führt. Für eine optimale Leistung, hohe Reichweite sowie stabiles und schnelles WLAN ist der richtige Routerstandort entscheidend. Wir empfehlen einen zentralen Standort.

Schematische Darstellung eines Smart-Home-Netzwerks mit WLAN-Router auf einem Regal und verbundenen Geräten mit NT- und GF-TA-Markierungen.

GF-TA, NT und Router

Der GF-TA (Glasfaser-Teilnehmeranschluss) und das NT (Glasfaser-Modem) dienen als Schnittstelle und Anschlusspunkt für den Router. Sofern keine Netzwerkverkabelung vorhanden ist, sollten sich beide Komponenten in unmittelbarer Nähe zum Router befinden, der das Internet im ganzen Haus verteilt.

Schematische Darstellung einer Wandinstallation mit GF-TA-Gerät, Kabelkanal und Fußleiste auf grauem Hintergrund.

Kabelkanäle und Leerrohre

Für den Leitungsweg können neue oder existierende Leerrohre verwendet werden. Diese schützen das Glasfaser-Kabel und geben den Leitungsweg vor.

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