Glasfaser, Leerrohr und Leitungsweg –
so wird der Anschluss vorbereitet

Um den Glasfaser-Teilnehmeranschluss (GF-TA) mit dem Hausübergabepunkt (HÜP) zu verbinden und somit die Glasfaser in Ihre Wohnung zu verlegen, wird ein geeigneter Leitungsweg benötigt. Dieser schützt das leistungsstarke Glasfaser-Kabel und muss bis zum Tag der Aktivierung von Ihnen vorbereitet werden. Wir erklären, was es bei der Wahl und Installation der Leerrohre zu beachten gilt, um den Leitungsweg an die individuelle Bausituation bei Ihnen zuhause anzupassen.

Um den Glasfaser-Teilnehmeranschluss (GF-TA) mit dem Hausübergabepunkt (HÜP) zu verbinden und somit die Glasfaser in Ihre Wohnung zu verlegen, wird ein geeigneter Leitungsweg benötigt. Dieser schützt das leistungsstarke Glasfaser-Kabel und muss bis zum Tag der Aktivierung von Ihnen vorbereitet werden. Wir erklären, was es bei der Wahl und Installation der Leerrohre zu beachten gilt, um den Leitungsweg an die individuelle Bausituation bei Ihnen zuhause anzupassen.

Leerrohre für Glasfaser –
die Anforderungen

Der Leitungsweg zwischen HÜP und GF-TA variiert je nach baulichen Gegebenheiten. In allen Fällen ist zu berücksichtigen, dass der Innendurchmesser mindestens 10 mm beträgt, damit das Glasfaser-Kabel später genug Platz findet. Geeignet sind beispielsweise PVC-Rohre oder Stangenrohre (z. B. M16).

Achten Sie bei der Beschaffung der Leerrohre darauf, dass diese von innen glatt sind. Geriffelte Installationsrohre sind für die Inhausverkabelung ungeeignet, auch wenn diese über eine innen liegende Beschichtung verfügen. Zudem darf sich am Tag der Aktivierung kein weiteres Kabel im Rohr befinden.

Der Grund: Um die Geräte Ihres FTTH-Anschlusses möglichst effizient miteinander zu verbinden, verwendet der Monteur sogenannte LWL-Patchkabel, die bereits mit einem Stecker versehen sind. Damit sich die Glasfaser nicht im Leerrohr verkantet, muss jedes Leerrohr von innen glatt sein.

Führt der Leitungsweg um die Ecke, muss ein Mindestbiegeradius von 60 mm eingehalten werden. Wählen Sie die den Radius kleiner, riskieren Sie später Beschädigungen am Glasfaser-Kabel, die durch übermäßiges Biegen auftreten können. Auch auf sogenannte Rohrbögen muss aus diesem Grund verzichtet werden. Stattdessen kann das Glasfaser-Kabel vor und nach einer Ecke „frei“ verlegt werden.

Um eine bestmögliche Vorbereitung zu gewährleisten, können Sie die Arbeiten auch in die Hände eines Profis geben und dazu bei der der Hausbegehung das „Servicepaket Leitungsweg“ buchen. Einige unserer Baupartner bieten dieses an. Erkundigen Sie sich hierzu am Tag der Hausbegehung direkt bei unserem Baupartner. Optional können Sie sich bei einem unserer Fachhändler vor Ort informieren, ob die Verlegung des Leitungsweges von ihm angeboten wird. Der Fachhändler erstellt Ihnen ein individuelles Angebot.

Leerrohr für Glasfaser – die Anforderungen des Leitungsweges im Überblick:

  • Leerrohre mit min. 10 mm Durchmesser
  • Rohre mit glatter Innenseite und ohne Riffelung+
  • Minimaler Biegeradius: 60 mm
  • Keine Verwendung von Rohrbögen

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LEERROHRE FÜR GLASFASER IM HAUS VERLEGEN

Bevor Sie mit dem Verlegen beginnen, sollten Sie sich die Zeit nehmen, den Leitungsweg ausgiebig zu inspizieren. GF-TA und das Glasfaser-Modem (NT) sollten möglichst nah an Ihren Endgeräten und an einem zentralen Standort im Gebäude platziert werden. So haben Laptops, Smartphones und Tablets später idealen Empfang und Sie surfen mit maximaler Bandbreite. Der HÜP wird meist im Keller oder im Hausanschlussraum geplant. Wo die einzelnen Geräte in Ihrem Haus montiert werden, bestimmen Sie im Rahmen der Hausbegehung.

Anschließend sollten Sie festlegen, welchen Weg das Kabel vom HÜP zum GF-TA nehmen soll – dafür stehen in einem Einfamilienhaus bis zu 20 m Glasfaser-Kabel zur Verfügung, in einem Mehrfamilienhaus sogar 30 m.

Dabei ist es oftmals notwendig, Löcher durch Wände oder Decken zu bohren, um das Glasfaser-Kabel auf kürzestem Weg zwischen zwei Räumen oder Etagen zu verlegen. Wichtig: Der Innendurchmesser des Durchgangs muss auch hier mindestens 10 mm betragen. Etwaige Kabeldurchführungen sollten Sie also bei der Größe des Bohrloches einberechnen. Auf keinen Fall darf das Kabel später durch enge Passagen gequetscht werden.

Für die Montage der Leerrohre eignen sich beispielsweise Metall-Lochstreifen oder Rohrschellen. Die Schellen werden in regelmäßigen Abständen fixiert, rund 60–80 cm Abstand sind hier empfehlenswert. Mit Rohrabdeckleisten können Sie die Leitungswege im Wohnbereich später gut kaschieren.

Wichtig ist vor allem, dass die Glasfaser im Leerrohr zuglastfrei verlegt werden kann. Das Kabel sollte nicht unter Kraftanwendung durch einen engen Schacht oder um eine Ecke gezogen werden müssen – sonst kann es beim Verlegen beschädigt werden.

Das Projekt Leitungsweg meistern

Beachten Sie beim Vorbereiten des Leitungsweges die Vorgaben, kann die Installation der Geräte bei der Aktivierung problemlos vorgenommen werden. Ebenso können Sie natürlich das „Servicepaket Leitungsweg“ buchen und die Arbeiten einfach erfahrenen Experten überlassen. So ist sichergestellt, dass die Lichtgeschwindigkeitsleitung nicht beschädigt wird und Sie schon bald im blitzschnellen Netz von Deutsche Glasfaser surfen.

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