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DSL-Abschaltung: Was Sie als Mieter über die Zukunft Ihres Internetanschlusses wissen sollten

Viele Haushalte in Deutschland nutzen Internet über ihren DSL-Anschluss. Gleichzeitig schreitet der Glasfaserausbau immer weiter voran. Ein Technologiewechsel steht bevor: Glasfaser wird zur zentralen Internet-Infrastruktur der Zukunft und löst das kupferbasierte DSL-Netz nach und nach ab. Der Umstieg erfolgt schrittweise – mit ausreichend Vorlaufzeit und einer langfristigen Planung. Wir klären, was Sie als Mieter über die DSL-Abschaltung wissen müssen, welche Vorteile Glasfaser für Ihren Alltag bietet und warum sich der Wechsel ins Glasfasernetz schon jetzt lohnen kann.

Das Wichtigste zur DSL-Abschaltung für Mieter im Überblick 

  • Im Zuge der Kupfer-Glas-Migration soll das DSL-Netz in Deutschland langfristig abgeschaltet und durch eine flächendeckende Glasfaser-Infrastruktur ersetzt werden.

    • Die DSL-Abschaltung ist schrittweise geplant. Nach und nach sollen immer mehr Regionen ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Erst, wenn Glasfaser verfügbar ist, kann die DSL-Versorgung eingestellt werden.

      • Grund für die Umstellung sind die wachsenden Anforderungen an die Breitbandversorgung in Haushalten deutschlandweit – durch die parallele Internetnutzung mit mehreren Geräten und datenintensive Anwendungen.

        • Wer als Mieter einen DSL-Anschluss nutzt, muss sich um eine Alternative kümmern – Glasfaser gilt hierbei als besonders leistungsstarke und zukunftssichere Lösung. Der Umstieg muss nicht sofort erfolgen.

          • Glasfaser ist in Ihrer Region schon verfügbar? Dann kann es sich lohnen, jetzt schon zu wechseln. Oft ist der Hausanschluss während der Ausbauphase kostenlos. Nach dem Wechsel surfen Sie schneller und zuverlässiger.

            • Als Mieter können Sie den Glasfaseranschluss selbst beantragen: Dafür buchen Sie einen Glasfasertarif bei einem Anbieter Ihrer Wahl. Stimmen Sie sich vorher mit Ihrem Vermieter ab.

              • Der Vermieter muss dem Glasfaserausbau in der Immobilie zustimmen. Er kann den Bau des Anschlusses auch selbst veranlassen – dann werden Sie entsprechend informiert. Für Ihren Internetvertrag sind Sie jedoch selbst verantwortlich.

                DSL soll langfristig ersetzt werden: Entwicklung in Deutschland verständlich erklärt

                DSL galt lange Zeit als Schlüsseltechnologie für zuverlässiges Internet zuhause. Inzwischen stößt die Technologie zunehmend an ihre Grenzen. Das liegt vor allem daran, dass sich die Bedürfnisse und Gewohnheiten bei der Internetnutzung verändern. In vielen Haushalten ist das Internet heute fester Bestandteil des Alltags – und nimmt einen immer größeren Stellenwert ein: von der Unterhaltung und Freizeitgestaltung über die Arbeit im Homeoffice und digitale Lern- und Bildungsangebote bis hin zur intelligenten Vernetzung für mehr Komfort und Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Oft sind zuhause mehrere Personen und Geräte gleichzeitig online. Zudem erfordern moderne Anwendungen immer höhere Bandbreiten – darunter zum Beispiel:

                • Streaming-Dienste und IPTV

                  • Cloud-Anwendungen und -Speicher

                    • Homeoffice mit Videokonferenzen und Co.

                      • Online-Gaming und Live-Streams

                        • Smart-Home-Systeme

                          DSL ist auf diese wachsenden Anforderungen an die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der Internetverbindung nicht ausgelegt – Glasfaser hingegen schon. Der Umstieg von DSL auf Glasfaser soll langfristig allen Nutzern eine stabile und schnelle Internetversorgung ermöglichen, die auch zukünftigen Entwicklungen standhält. Mehr zum Hintergrund der sogenannten Kupfer-Glas-Migration erfahren Sie hier.

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                          Wann wird DSL in Deutschland abgeschaltet?

                          Für die DSL-Abschaltung gibt es noch kein festes Datum. Bevor das DSL-Netz abgeschaltet werden kann, muss eine flächendeckende Glasfaserversorgung gewährleistet sein. Denn: Menschen in Deutschland haben per Gesetz ein Recht auf digitale Teilhabe – der Zugang zu schnellem, zuverlässigem Internet muss also sichergestellt werden.

                          Derzeit schreitet der Netzausbau in vielen Regionen voran – sowohl in Städten als auch in ländlichen Gebieten. Sobald eine Region vollständig erschlossen ist, kann die Umstellung in die Wege geleitet werden. Dafür bedarf es jedoch einer konkreten Planung mit ausreichend Übergangszeit. Zudem müssen Anwohner frühzeitig informiert und beim Wechsel begleitet werden. Das und mehr stellt auch die Bundesnetzagentur in ihrem Regulierungskonzept und einem Impulspapier heraus.

                          Sie müssen also keine Angst haben, dass Ihr DSL-Anschluss plötzlich nicht mehr funktioniert. Als Mieter werden Sie in die Entwicklungen einbezogen und mit allen wichtigen Informationen versorgt – im Idealfall sogar auch von Ihrem Vermieter.

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                          Warum ist DSL nicht mehr gut genug?

                          DSL ist eine kupferbasierte Technologie. Im Kupfernetz werden Daten über elektrische Signale übertragen. Für die Internetversorgung werden die Kupferkabel der vorhandenen Telefonleitung genutzt.

                          Über die Jahre wurde das DSL-Netz durch Glasfaserleitungen (VDSL) und Supervectoring aufgerüstet, um schnellere und stabilere Datenübertragungen zu ermöglichen. Trotzdem stößt die Technologie heute an ihre Grenzen – vor allem bei intensiver Internetnutzung:

                          • DSL erreicht Datenraten von bis zu 250 Mbit/s im Download und bis zu 40 Mbit/s im Upload – inklusive VDSL und Supervectoring. Damit sind die Kapazitäten des Kupfernetzes aber voll ausgeschöpft.

                            • Die Kupferkabel sind anfällig für Störungen durch andere elektrische Signale. Deshalb kann es durch sogenanntes Übersprechen zu Datenverlusten kommen.

                              • Die Länge der Kupferleitung wirkt sich auf die Übertragungsgeschwindigkeit aus. Das heißt: Je weiter Ihre Wohnung vom Verteilerkasten entfernt ist, desto langsamer ist die Internetverbindung.

                                Im Vergleich dazu ist Glasfaser deutlich leistungsstärker – und zudem sehr zukunftssicher: Daten werden über Lichtsignale übertragen. Dadurch sind aktuell bis zu 1 Gbit/s im Download und bis zu 500 Mbit/s im Upload möglich. Das Potenzial ist damit noch nicht ausgeschöpft. Glasfaserleitungen sind kaum störanfällig und ermöglichen stabile Verbindungen ohne Daten- oder Geschwindigkeitsverluste – direkt bis in die Wohnung.

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                                Welche Alternativen zum DSL-Anschluss gibt es?

                                Als Mieter können Sie heute frei wählen, welche Anschlussart Sie für Ihr Heimnetz nutzen wollen. Je nach Netzausbau an Ihrer Adresse stehen Ihnen verschiedene DSL-Alternativen zur Auswahl:

                                • Glasfaser mit eigenem FTTH-Anschluss

                                  • Kabelinternet über den TV-Anschluss

                                    • Mobiles Internet – in Zukunft vorrangig übers 5G-Mobilfunknetz

                                      Glasfaser gilt dabei als stärkste und langfristigste Lösung. Trotzdem surfen Sie auch mit einem Kabelanschluss oder einem Mobilfunkrouter zuverlässig und schnell.

                                      Was bedeutet die Entwicklung für mich als Mieter?

                                      Als Mieter sind Sie direkt von der Kupfer-Glas-Migration betroffen – im Grunde genauso wie Eigentümer und Vermieter. Konkret heißt das: Wenn die DSL-Abschaltung in Ihrer Region bevorsteht und Sie zuhause DSL-Internet nutzen, brauchen Sie eine Alternative. Den Glasfaseranschluss für Ihre Mietwohnung beantragen Sie selbst. Im Folgenden lesen Sie, was Sie als Mieter beachten müssen.

                                      Deutsche Glasfaser Icon Glasfaseranschluss

                                      Bis wann muss ich mich um einen neuen Internetanschluss kümmern? 

                                      Das lässt sich derzeit noch nicht sagen. Bislang gibt es keinen Stichtag für die DSL-Abschaltung. Zudem soll die Umstellung schrittweise vollzogen werden, sodass der zeitliche Ablauf sich von Region zu Region unterscheidet. Wenn die konkrete Planung beginnt, werden Sie frühzeitig informiert.

                                      Es besteht also noch kein akuter Handlungsdrang. Im Gegenteil: Bis es so weit ist und Ihr DSL-Abschluss abgeschaltet wird, vergeht vermutlich noch jede Menge Zeit. Trotzdem können Sie jetzt schon aktiv werden und vom frühzeitigen Wechsel zu Glasfaser profitieren.

                                      Deutsche Glasfaser Icon Einfache Einricht

                                      Warum lohnt es sich, schon jetzt auf Glasfaser umzustellen?

                                      Mit einem Glasfaseranschluss holen Sie sich leistungsstarkes Highspeed-Internet für Ihr Zuhause. Sie surfen mit mehr Bandbreite und niedrigeren Latenzen. Dabei gilt: Je früher, desto besser. Dafür gibt es mehrere Gründe:

                                      In vielen Ausbaugebieten ist der Glasfaser-Hausanschluss während der Ausbauphase kostenlos.

                                      Während des Ausbaus können Sie sich bei vielen Anbietern Sonderkonditionen sichern und so langfristig Ihre monatlichen Kosten für den Internettarif senken.

                                      Mit einem Glasfaseranschluss bereiten Sie Ihre Wohnung optimal für die digitale Zukunft vor, legen den Grundstein für ein modernes Zuhause und begegnen wachsenden Anforderungen gelassen.

                                      Zwischen der Beantragung Ihres Glasfaseranschlusses und der finalen Einrichtung und Nutzung liegen einige Schritte – unter anderem die Einwilligung des Vermieters, eine Hausbegehung und die Ausbauarbeiten selbst. Die Fertigstellung kann also einige Zeit in Anspruch nehmen. Je früher Sie sich entscheiden, desto eher können wir mit der Planung und Umsetzung starten.

                                      Deutsche Glasfaser Icon Website Privatkunde 2

                                      Welche Vorteile bietet Glasfaser für mich als Mieter?

                                      Glasfaser lohnt sich nicht nur aus Eigentümer-Perspektive, sondern bietet auch für Sie als Mieter viele Vorteile:

                                      hohe Geschwindigkeiten – im Download und vor allem auch im Upload

                                      stabile Verbindungen – auch bei starker Netzauslastung und Nutzung

                                      individuelle Versorgung – mit eigenen Kabeln direkt bis in die Wohnung

                                      zukunftsfähige Infrastruktur – für wachsende digitale Anforderungen

                                      mehr Komfort & Flexibilität – beim Streamen, Arbeiten und im Smart Home

                                      Glasfaser für Ihre Mietwohnung: Das müssen Sie wissen

                                      Sie wohnen in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus zur Miete und wollen von DSL zu Glasfaser wechseln? Dann beantragen Sie zuerst einen Glasfaseranschluss. Da Sie als Endkunde selbst für Ihren Internetvertrag verantwortlich sind, liegt dieser Schritt bei Ihnen.

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                                      Wie finde ich heraus, ob Glasfaser in meiner Mietwohnung verfügbar oder geplant ist?

                                      Mit unserem Verfügbarkeitscheck finden Sie mit wenigen Klicks heraus, ob Glasfaser an Ihrem Wohnort schon verfügbar oder in Planung ist. Sie geben einfach Ihre Adresse ein. Wir prüfen dann in wenigen Sekunden die Verfügbarkeit an Ihrem Standort.

                                      Der Verfügbarkeitscheck gibt an, ob Ihr Gebäude an das Glasfasernetz angeschlossen werden kann, in welcher Ausbauphase sich Ihre Region befindet und welche Möglichkeiten und Tarife Ihnen aktuell zur Verfügung stehen.

                                      Verfügbarkeit prüfen
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                                      Welche Rolle spielt der Vermieter?

                                      Als Mieter können Sie Ihren Glasfaseranschluss selbst beantragen, indem Sie einen Glasfasertarif beim Anbieter Ihrer Wahl buchen. Ihr Internetvertrag legt den Grundstein für den FTTH-Anschluss – trotzdem hat Ihr Vermieter als Eigentümer natürlich Mitspracherecht:

                                      1. Für die Verlegung der Kabel brauchen Sie die Zustimmung des Eigentümers. Informieren Sie ihn daher am besten schon vorher über Ihren Wunsch und besprechen Sie das Vorhaben gemeinsam. Bei Bedarf unterstützen wir Sie dabei oder übernehmen die Kommunikation für Sie.

                                        1. Ein Gestattungsvertrag zwischen Eigentümer und Netzbetreiber markiert den Startschuss für die Arbeiten im Haus. Im späteren Verlauf sind weitere objektbezogene Dokumente nötig, für die Sie ggf. die Unterstützung des Eigentümers brauchen.

                                          1. Im Rahmen einer Hausbegehung werden die Leitungswege und baulichen Maßnahmen besprochen. Hier sind Sie und Ihr Vermieter gleichermaßen involviert – sowohl im Entscheidungsprozess als auch bei der Vorbereitung für den reibungslosen Ablauf.

                                            Alternativ kann die Entscheidung für den Glasfaseranschluss auch vom Vermieter ausgehen. Als Eigentümer kann er selbständig über den Ausbau entscheiden und diesen für Ihre Wohnung anordnen. Ob Sie den Anschluss nutzen – und bei welchem Anbieter Sie einen Vertrag abschließen –, entscheiden Sie aber selbst.

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                                            FAQ zur DSL-Abschaltung für Mieter