Erfolgsfaktoren im Projektablauf | Erfolge | Deutsche Glasfaser
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Erfolgsfaktoren im Projektablauf

 

Regionale Gegebenheiten

Die erfolgreiche Durchführung eines Projektes ist, das hat die Erfahrung der letzten Jahre bestätigt, abhängig von zahlreichen Faktoren. Notwendig für die Entscheidung, einen Ort als potenzielles Gebiet einzustufen sind neben Gegebenheiten wie die derzeitige Versorgungsraten und die Anbindungsmöglichkeiten über vorhandene Backbone-Trassen auch weiche Faktoren. Hierzu zählen die Unterstützungsbereitschaft der Kommunen und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger.

Gemeinschaftliches Engagement

Die große Herausforderung, das Vorhaben von Deutsche Glasfaser bis zu jedem Bürger zu transportieren und die Notwendigkeit des FTTH-Netzausbaus zu verdeutlichen, gelingt nur, wenn es Fürsprecher im Ort gibt, die als Vertrauensperson hinter dem Thema stehen und es über Wochen zum Gesprächsthema machen können. Die Vorbereitungen beginnen entsprechend schon Monate vor dem öffentlichen Projektstart mit Erstellung einer Scorecard, in der die genannte Parameter zusammengetragen und bewertet werden. Fällt die Bewertung für den Ort positiv aus, ist eine weitere Voraussetzungen für die Durchführung eines Projektes das Übereinkommen von Kommune und Deutsche Glasfaser in Form eines Gestattungsvertrag in dem unter anderem Details zum Bauverfahren und zu Umsetzungsterminen geregelt sind. Ist der Gestattungsvertrag unterzeichnet, finden in Vorbereitung auf das Projekt Treffen mit potenziellen Fürsprechern, den sogenannten Multiplikatoren statt, um das Vorhaben und den Ablauf vorzustellen, die Unterstützungsbereitschaft jedes Einzelnen abzufragen und vor Ort ein Netzwerk aufzubauen.

Interessen-Abfrage im Anschlussgebiet

Während der sogenannten Nachfragebündelung, diese Phase erstreckt sich über ca. acht bis zwölf Wochen, werden die Bürgerinnen und Bürger intensiv mit Informationen über diverse Kanäle versorgt. Ziel dieser Phase ist, jeden über das Projekt zu informieren und eine bewusste Entscheidung für oder gegen den Glasfaseranschluss herbeizuführen. Sofern bis zum Stichtag mindestens 40 % der anschließbaren Haushalte einen Vertrag eingereicht haben, wird das Netz gebaut.

Realisierung des Ortsnetzes

Dem Netzausbau geht eine Planungsphase voraus, die abhängig von lokalen Gegebenheiten einige Wochen in Anspruch nehmen kann. Der Ausbau beginnt in der Regel mit Aufstellen des PoP (Point of Presence), der den Knotenpunkt der Datenautobahn darstellt. Von ihm aus werden alle Haushalte mit einer eigenen Glasfaser versorgt. Deutsche Glasfaser sieht in der Regel einen einhundertprozentigen Ausbau des Ortes vor, so werden in den Straßen Reserven vorgesehen um eventuelle Nachanschlüsse leicht realisieren zu können.