Ländliche Regionen werden für viele Menschen in Deutschland wieder zu einem Zukunftsraum, in dem Ideen entstehen und zum Leben erweckt werden. Und diese Zukunft wird digital sein – wenn die Voraussetzungen stimmen. Für uns ist schon lange klar: Ohne Glasfaser keine Digitalisierung. Ohne Digitalisierung keine erfolgreiche wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in unserem Land. In welchen Regionen jedoch vorrangig Glasfaserausbau-Projekte gestartet werden, hängt von den umfassenden Vorarbeiten unseres Bereichs der Gebietsanalyse ab.

Der Bereich Gebietsanalyse ist verantwortlich für die Auswahl und Planung von potentiellen Glasfaser-Ausbaugebieten in Deutschland. Sie entwickelt dabei parallel eine Vielzahl von Projekten gleichzeitig.

Die Gebietsanalyse beginnt mit der strategischen Auswahl potenzieller Ausbaugebiete. Im Rahmen einer Grobanalyse werden zunächst die aktuelle Breitbandversorgung und die zu erwartenden Netzbaukosten betrachtet. Darüber hinaus fließen netzstrategische und politische Faktoren mit in die Bewertung ein, denn es ist unser Ziel als Digital-Versorger der Regionen einen flächendeckenden Glasfaserausbau sicherzustellen. Dabei haben wir es uns insbesondere zur Aufgabe gemacht, die weißen und grauen Flecken auf der digitalen Landkarte Deutschlands zu schließen und so bundesweit für eine stabile und zukunftssichere Infrastruktur zu sorgen.

Kommt ein Gebiet nach Betrachtung der benannten Faktoren in die engere Auswahl für den privatwirtschaftlichen Netzausbau, vermessen Mitarbeiter der Gebietsanalyse im Rahmen der Feinanalyse mit Hilfe von Mobile Mapping Fahrzeugen die genauen Gegebenheiten vor Ort. Dazu sind eigens dafür entwickelte umgebaute VW-Golf-Fahrzeuge bundesweit im Einsatz.

Anhand der Vermessungsdaten, die diese Fahrzeuge liefern, kann die Oberfläche zentimetergenau analysiert werden. Dadurch können mögliche Baurisiken frühzeitig erkannt und eingegrenzt werden. Auf der Basis dieser Angaben kann eine mögliche Glasfasertiefbaustrecke detailliert geplant und kalkuliert werden.

Am Ende der Feinanalyse der Gebiete wird eine Priorisierung der potenziellen Ausbauprojekte vorgenommen und wirtschaftlich anzuschließende Gebiete werden für die Vermarktung freigegeben, das heißt die Kommunen in diesen Gebieten werden im nächsten Schritt direkt angesprochen.

Unser Ziel sind insgesamt sechs Millionen Anschlüsse für Privathaushalte, Unternehmen und staatliche Einrichtungen. Wir setzen auch künftig mit der Gebietsanalyse dort an, wo es den größten Handlungsbedarf in Sachen Glasfaser gibt: im ländlichen und suburbanen Raum. Wir gehen gezielt in die Regionen, wo der Bedarf am höchsten ist und wo wir die digitale Versorgung gemeinsam mit den lokalen Behörden zügig vorantreiben können. Unser Ziel ist es, den größten Teil der noch nicht versorgten Gebiete zu erschließen und ihnen eine zukunftssichere FTTH-Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.

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